HONDA CB SevenfiftyTyp RC 42 
 Erstzulassung12.06.1996 
 in meinem Besitz von / bis03.04.2005 bis 25.03.2008 
übernommen bei Kilometerstand 20.600 
abgegeben bei Kilometerstand46.100 
Hubraum  750 ccm
Leistung  54 kw (72 PS) bei 8500 U/min
Höchstgeschwindigkeit  207 km/h

Als stolzer Neubesitzer meiner Seven Fifty hab ich mich natürlich direkt um die Wartung meines ganzen Stolzes gekümmert. Es gab neue Zündkerzen und frisches Öl nebst Ölfilter. Ein Arbeitskollege, der das gleiche Motorrad fährt, hat mir gezeigt wie die Bremsbelege getauscht werden. Und so gabs gleich hinten und vorne neue Klötze. Über den Zubehörhandel hab ich mir eine Uhr besorgt, die auf die Lenkkopfschraube montiert wird. Auf längeren Touren hat man in Motorradbekleidung keine Chance auf die Armbanduhr zu schauen und man verliert jedes Zeitgefühl.

Leider sind meine technischen Fähigkeiten eher beschränkt, aber Reinhard, mein Fahrlehrer, hatte mir noch die Telefonnummer eines Freundes an die Hand gegeben, der nebenbei Motorräder repariert. Und das war ein wirklich guter Tipp. Ende November hab ich die Honda zu Andreas gebracht. Letztendlich hat es fast vier Wochen gedauert bis ich die Seven Fifty wieder hatte. Aber es gab einen neuen Satz Reifen, einen neuen Kettensatz und alles ist mal durchgeschaut worden. Safety first! Den unansehlichen Deckel vom Bremsflüssigkeitsbehälter vorne hab ich gegen einen verchromten Deckel aus dem Zubehör ausgetauscht. Was dann noch fehlte, war eine tourentaugliche Verkleidung.

Und die habe ich dann in einem Teileforum im Internet gefunden, die meinen Vorstellungen entsprach. Das Beste war, das Matze, der Anbieter, in Solingen wohnt. Also bin ich Sonntags hin um ihm das gute Stück abzukaufen. Montags ging das Teil zum Lackierer und am nächsten Wochenende wurde die Verkleidung montiert. Die TÜV-Abnahme habe ich gleich mit der nächsten Hauptunter-suchung machen lassen. Die hatte ich etwas vorgezogen um der neuen Abgasuntersuchung ab 01.04.2006 zu entgehen. Sicher ist sicher!

Die Verkleidung nimmt bei höherem Tempo auf der Autobahn schon eine Menge Wind weg. So wird die Honda ein Stück tourentauglicher. Nach meinem Empfinden sieht sie mit der Halbschale auch sportlicher aus. Aber das ist eben Geschmacksache. 

Der Oelwechsel stand in diesem Frühjahr noch an. Und bei dieser Gelegenheit hab ich dann direkt einen Oeltemperaturanzeiger von Moto Detail eingebaut. Gabs gerade bei Louis im Angebot. Eigentlich wird das Thermometer gegen den Oelpeilstab ausgetauscht. Bei der Seven Fifty gibts aber auf der gegenüberliegenden Seite einen Blindstopfen mit der Aufschrift "don`t open". Und genau dort passt dann der Oeltemperaturanzeiger der Honda Transalp rein. Den Tipp kann man im Forum der o.g. Seven Fifty-Seite nachlesen.

Im Sommer 2006 bin ich mit der Seven Fifty zu einem dienstlichen Lehrgang in den Harz gereist. Hat irre Spaß gemacht, nur nach meiner Rückkehr hatte ich das Gefühl, mir wäre der Hintern abgestorben. Da hab ich mich dann an die Saisoneröffnung bei BMW Essen erinnert. Dort hatte die Firma Ankert aus Essen-Borbeck einige gut anzuschauende Sättel ausgestellt. Also bin ich dort mal vorbei und hab mit dem Meister persönlich verhandelt. Der hat mir dann erklärt, dass die Bank über die Jahre zu weich geworden ist. Und durch die geschwungene Form der Originalsitzbank würde ich immer nach vorne in Richtung Tank rutschen. Und dort ist die Bank eben zu schmal. Die ganze Geschichte wurde also zunächst neu aufgepolstert. Die Stufe zum Soziussitz wurde deutlich steiler und es wurden zwei Gelkissen eingearbeitet. Der Bezug blieb annähernd Original-getreu, wurde aber mit grauem Kevlar-Band und grauen Nähten stilistisch aufgepeppt. Das Ergebnis ist umwerfend. Ein völlig neuer Fahrkomfort, entspanntes Sitzen und auch optisch wertet der Umbau die Honda deutlich auf. War jetzt nicht so ganz billig, aber es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Als ich die SevenFifty erworben habe, war die Gepäckbrücke von Renntec bereits montiert. Eigentlich ein solides Teil und am Chrom war nichtmals Flugrost. Nur diese Sissy-Bar hat mich von Anfang an gestört. Vor unserer nächsten Moped-Tour wollte ich mir nun ein Top-Case zulegen. Und in diesem Zusammenhang sollte nun auch eine neue Gepäckbrücke her. Aber wer die Preise der einschlägigen Motorradausrüster kennt, der weiß auch, dass dies kein ganz billiger Spass ist. Also hab ich wochenlang bei EBAY gestöbert. Aber als ich endlich fündig geworden bin, hat mich jemand um 1,50 Euro überboten. Letztendlich hatte ich dann im SevenFifty-Forum Erfolg. Tobias aus Wuppertal hat seine Sevenfifty bei einem Yamahahändler für eine 1000er Fazer in Zahlung gegeben (...ob das mal die richtige Entscheidung war?). Und nun hatte er den Original-Top-Case-Träger von Honda über. Für 15 Euro wechselte das gute Stück seinen Besitzer. Das Top-Case hab ich ihm dann auch noch gleich zum Schnäppchenpreis abgekauft. Entspricht zwar nicht so ganz meinen Vorstellungen, aber fürs Erste langt es. So gefällt mir meine HONDA gleich wieder ein Stück besser. Und die Brücke von Renntec hab ich dann gleich bei EBAY verhökert.

Nein, ich habe kein Saison-Kennzeichen. Wenn es das Wetter zulässt, dann bin ich das ganze Jahr über mit dem Motorrad unterwegs. Heiligabend gehört das Motorradtreffen am Haus Scheppen fast schon zur Tradition. Wir haben allerdings auch schon nach dem ganzen Festtagsschmaus am 2. Weihnachtstag eine Motorradtour gemacht und sind dann erst auf den letzten Metern von einem Schneeschauer überrascht worden.

Von meinem Privat-Schrauber Andreas habe ich mir dann Heizgriffe montieren lassen. Die Wahl fiel auf den Testsieger aus dem Hause Daytona. Gibts beim Onlel Louis für rund 60 Euro. Der spritzwassergeschützte 2-Stufen-Schalter wurde unterhalb des Tachogehäuses befestigt. Und nun hab ich auch im Winter keine Eisfinger mehr, ein Komfortgewinn, auf den ich nicht mehr verzichten mag.

Übrigens, Weicheier sind für mich Motorradfahrer, die ihre Mopeds Ende September für das nächste halbe Jahr einmotten.

 

Die Originalblinker der Sevenfifty sind ja nicht gerade ein Blickfang. Ziemlich klobig das Ganze. So hatte ich schon länger über neue Blinker nachgedacht. Und je öfter ich im Louis-Katalog herumblätterte, musste ich immer wieder feststellen, dass ich auf den Seiten mit den Micro-Blinkern von Kellermann hängen blieb. Auch bei den SevenFifty-Treffen hab ich mir die Lösungen der anderen RC 42-Treiber angeschaut. Doch so recht konnte ich mich immer noch nicht entscheiden.

Das Frühjahr 2007 startete verheißungsvoll. Wir hatten April... und es war Sommer! Temperaturen in den hohen Dreißigern, sechs Wochen kein Tropfen Regen. Bikerherz was willst Du mehr. Doch der Mai und der halbe Juni waren dann mehr oder weniger durchwachsen. Und so fiel dann auch tagelang unsere gewohnte Feierabendrunde durchs Felderbachtal buchstäblich ins Wasser. Dann stand erneut ein Wochenende mit einer ziemlich miesen Wetter-prognose vor der Tür. Okay, wenn ich nicht zum Fahren kommen sollte, dann wollte ich doch wenigstens in die Garage und ein bisschen am Motorrad schrauben. Mittags gings zu Louis. Dort hab ich mir in aller Breite den Einbau der Lenkerendblinker BL 1000 erklären lassen. Schien ja garnicht so kompliziert zu sein.

Die Lenkerschwingungsdämpfer waren schnell abmontiert. Doch dann wuchs in mir die Erkenntnis, dass die M6 Aufnahmegewinde im Honda-Original-Lenker eingeschweißt sind. Gut, dass der Onkel Louis am Samstag bis 18 Uhr auf hat. Also wieder zurück und umtauschen. Der nette Service-Mitarbeiter wollte mir zuerst einen schicken Austauschlenker anbieten. Ich hab mich dann aber doch lieber für zwei micro 1000 LED entschieden. Zwei 40 mm Verlängerungen und zwei Leistungswiderstände kamen noch hinzu.

Der Einbau gestaltete sich jetzt nicht ganz so einfach. Irgendwie musste ich das halbe Motorrad zerlegen. Als besonders schwierig erwies es sich die Leistungswiderstände unterzubringen. Die Kellermänner fallen ja ziemlich klein aus. Dafür sind die Widerstände irgendwie überdimensioniert. Ich hab sie nach der erfolgreichen Verkabelung dick mit Isolierband verpackt und dann mit Kabelbindern gesichert.

Kurz bevor es dunkel wurde, hatte ich das Motorrad dann auch wieder zusammengebaut. Mit den micro-Blinkern aus dem Hause Kellermann sieht die SevenFifty doch gleich viel ansprechender aus. Bevor ich nun aber an den Umbau der hinteren Blinker herangehe, muss ich wohl erst noch ein bisschen mein Sparschwein füttern.

Nach meinem gescheiterten Versuch Lenkerendblinker einzubauen, waren die vorhandenen Lenkerschwingungsdämpfer doch ein wenig vermackt. So hab ich dann nochmal um die 30 Euro in schwarz-pulverbeschichtete Vibrationsvernichter von Kellermann investiert.

Diesen Edelstahlkettenschutz hatte ich bereits beim letzten SevenFifty-Treffen bewundert. Hersteller ist die Firma bikefarm MV. Und so hab ich mir das edle Teil über EBAY ersteigert und natürlich gleich angebaut. Inklusive Versand hat mich das ganze knapp 50 Euro gekostet.

 Macht deutlich mehr her als der Original-Kettenschutz von Honda. Im Vergleich zum hochglänzenden Kettenschutz aus Edelstahl fällt nun der schlechte Zustand der Federn der hinteren Stoßdämpfer noch mehr auf. Das wird dann eins meiner nächsten Projekte. Ich steh da bereits mit einem User aus dem SevenFifty-Forum in Verhand-lungen.

Die hinteren Stoßdämpfer meiner Sevenfifty waren über die Jahre ziemlich "unan-sehlich" geworden. Eigentlich waren Sie schon beim Kauf des Motorrads nicht mehr sonderlich schön. Auch wenn die Funktion der Dämpfer okay war, die schwarz ummantelten Federn waren ziemlich angerostet. Die gröbsten Roststellen hatte ich dann mal überlackiert. Das Ergebnis war aber nicht wirklich gut und lange gehalten hat die Kosmetik auch nicht. Was also tun? Die eigentlich funktionsfähigen Dämpfer gegen Originalteile aus dem Hause HONDA für den Schnäppchenpreis von knapp 400 Euro austauschen?

Die Lösung fand sich einmal mehr im Forum von www.cb-sevenfifty.privat.t-online.de . Dort gab es einen bemitleidenswerten SevenFifty-Treiber, der nach einem üblen Motorschaden seine RC 42 in Einzelteilen im Teileforum angeboten hat. Und da hab ich natürlich zugegriffen. Für 90 Euro kam ich also in den Besitz meiner "neuen" Stoßdämpfer.

Bevor die Spenderorgane dann aber transplantiert werden konnten, war einiges an vorbereitenden Arbeiten zu erledigen. So hab ich stundenlang auf dem Balkon und vor dem Fernseher gesessen und die Dämpfer gebürstet, geputzt und poliert. Der eigentliche Eingriff an meiner SevenFifty konnte dann ohne Narkose vorgenommen werden und war nach ein paar Minuten erledigt. Das Ganze hat das Erscheinungsbild der 11 Jahre alten Maschine jetzt um einiges aufgewertet.

Das letzte mal hab ich die Reifen vor zwei Jahren gewechselt. Die Bridgestones BT 020 waren nach mehr als 16.000 Kilometern doch reichlich runtergenudelt. Der Vorderreifen hatte gerade nochmal 1,2 mm Profil. Schlimmer war aber noch, dass das Profil Sägezähne gebildet hat. Das Vorderrad war also reichlich unrund. Wenn ich auf abschüssigen Strecken die Hände vom Lenker genommen habe, entwickelte das Ganze ein ziemliches Eigenleben.

Jetzt im Oktober 2007 hab ich beim Kilometerstand von 44.000 Kilometern den Bridgestone BT 021 aufziehen lassen. Für den Reifen gibt es eine Unbedenklichkeitsbescheinigung für die RC 42. In verschiedenen Foren hab ich schon viel positives über den neuen Bridgestonereifen lesen können. Über meine Erfahrungen werde ich dann an dieser Stelle berichten.

Bei der Montage der Räder war mir Wilfried behilflich. "Behilflich" ist vielleicht der falsche Ausdruck. Denn im Gegensatz zu mir hat er richtig Ahnung vom Schrauben. Vielen Dank also auch nochmal von dieser Stelle. Jetzt müssen die neuen Pneus erstmal behutsam eingefahren werden. Und dies ist in der kalten und feuchten Jahreszeit ein schwieriges Unterfangen. Die Wetterprognosen fürs nächste Wochenende sind recht gut. Daher werde ich die freien Tage zum Einfahren der neuen Bridgestones nutzen.

In den bislang 3 1/2 Jahren in denen ich stolzer Besitzer einer HONDA CB SevenFifty war, hat mich dieses Motorrad wirklich überzeugt. Die RC 42 zeichnet sich vor allem durch ihre einmalige Zuverlässigkeit aus. Mein Moped hat mich eigentlich nie im Stich gelassen. Alleine die Optik wirkt ein bisschen altbacken. Aber dagegen lässt sich ja was machen.

Die meisten Anregungen habe ich bei den jährlich stattfindenden SevenFifty-Treffen bekommen. Und ab und an tauchte bei den Treffs auch eine 750er mit Vollverkleidung auf. Und so ausgerüstet, wirkt die HONDA doch um einiges flotter. Leider wird die Vollverkleidung von der Firma Five Stars aber nicht mehr hergestellt. Es ist also nicht wirklich einfach, an dieses Zubehör zu kommen. Und billig ist das Ganze auch nicht gerade. Zu DM-Zeiten gabs die Verkleidung zum Schnäppchenpreis von 1.900,- Mark. Und das war dann der Preis ohne Lackierung in der Originalfarbe.

Ende Oktober 2007 entdeckte ich dann bei EBAY eine Five Stars Vollverkleidung im Original-HONDA-grünmetallic. Ich fieberte dem Auktionsende entgegen. Sollte es mir tatsächlich gelingen mir meinen Traum zu erfüllen? Leider überschnitten sich  Auktionsende und der Elternsprechtag meines jüngsten Sohnes. Daher musste ich meine Lebensgefährtin Angie zunächst in die Geheimnisse professioneller EBAY-Transaktionen einweisen. Während ich also die Schulbank drückte und mir anhören mußte, das Patricks schulische Leistungen nicht wirklich ausreichend sind, saß Angie mit zitternden Fingern und erhöhtem Blutdruck vor meinem Rechner. Die Anweisung, erst eine Minute vor Auktionsende zu bieten, erzeugte bei ihr doch einen deutlichen Anstieg der Adrenalinproduktion. Doch als ich dann vom Elternsprechtag nach Hause kam, war ich stolzer Besitzer einer gerade mal zwei Jahre alten Vollverkleidung. Und mit den 268,- Euro hatte ich wohl ein echtes Schnäppchen geschossen.

Etwa eine Woche später lieferte mir der Paketbote eine Kiste von riesigen Ausmaßen ins Haus. Nach dem Öffnen der Verpackung war ich ziemlich beeindruckt von der Anzahl der Einzelteile. Aber alle Teile waren einwandfrei verpackt und machten einen guten und gepflegten Eindruck. Beim Studium der Montageanleitung wurde es mir allerdings ein wenig flau in der Magengegend. Da fielen mir die Worte von Marco, Motorradverkäufer bei HONDA Hermes in Hattingen, wieder ein. Der hatte mir berichtet, dass ein erfahrener Motorradschrauber in etwa 5 1/2 Stunden für die Montage benötigt.

Alleine würde ich diesen Umbau niemals bewältigen. Gut also, wenn man Freunde hat, die deutlich mehr als ich vom Schrauben am Motorrad verstehen. Und da Wilfried über eine Doppelgarage mit Motorradhebebühne und einem kompletten Werkzeugsortiment verfügt, griff ich gleich zum Telefon um ihn um Hilfe zu bitten. Wir verabredeten uns dann gleich für den nächsten Freitag.

Von 14 Uhr an, bis zum späten Abend haben wir gebastelt. Und am Samstag Morgen ging es schon zu früher Stunde weiter. Dabei hatten wir mit manchen Schwierigkeiten zu kämpfen. Irgendwie kommt ja immer etwas unvorhersehbares da-zwischen.

Am frühen Samstag Nach-mittag hatten wir den Totalum-bau meiner SevenFifty erledigt. Insgesamt haben wir so um die 12 Stunden gebastelt. Doch die Mühe hat sich wirklich gelohnt. Das Ergebnis ist einfach geil. Ich fühle mich ungefähr so, als wenn ich mir gerade ein völlig neues Motorrad zugelegt hätte. Die Maschine wirkt völlig verwandelt und hat mir der HONDA vor diesem Wochen-ende fast nichts gemeinsames mehr.

Auch Wilfied und Luzia waren von der neuen Optik meines Mopeds angetan. Mir blieb nichts anderes übrig, als mich für Wilfrieds tatkräftige Hilfe zu bedanken. Gut, wenn man solche Kollegen aus dem Kreis der Burgaltendorfer Motorradfreunde hat. Der Umbau hätte mich bei weitem überfordert.

Als besonderen Clou haben wir noch eine Universal-Steckdose im Cockpit verbaut. Über diese Dose kann ich die Batterie meiner HONDA über den Winter im frisch geladenen Zustand erhalten. Gleichzeitig bin ich nun im Besitz einer Stromversorgung für mein Navigationssystem. Fehlt mir nur noch die richtige Motorradhalterung für meinen Handheld-PC. Mal schauen, was es da so bei EBAY gibt...

Jetzt hoffe ich darauf, dass sich in diesem Herbst nochmal eine größere Wolkenlücke auftut. Denn ich brenne schon darauf, den neuen Windschutz bei höherem Tempo auf der Autobahn zu testen. 

Ein kleines Problem gab es dann doch noch. Die Verkleidung hat zwar eine ABE, man ist aber verpflichtet, den korrekten Anbau von TÜV oder DEKRA überprüfen zu lassen. Dann gibt es ein Gutachten, damit man die Verkleidung in die Papiere eintragen lassen kann. Kurz bevor ich zur DEKRA wollte, fiel mir dann auf, dass die Verkleidung kein Typenschild mit der amtlichen Nummer fürs Kraftfahrt-Bundesamt aufwies. Über die Seite von JF Motorsport habe ich dann erfahren, dass Typenschild und ABE nur von autorisierten Fachbetrieben angefordert werden können. Hier war mir dann der Junior von HONDA Hermes in Hattingen behilflich. Innerhalb von 4 Tagen habe ich die erforderlichen Unterlagen erhalten. Echt guter Service. 

Knapp 14 Tage nach dem Umbau meines Bikes hatte ich dann einen Termin bei der DEKRA. Einzig die Einstellung der Beleuchtung musste geringfügig korrigiert werden. Ansonsten war alles okay.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge habe ich meine SevenFifty am 25.03.2008 in Zahlung gegeben und gegen eine BMW R 1100 RT eingetauscht. Wenn ich das Geld über eine größere Garage gehabt hätte, dann hätte ich die HONDA sicher behalten. Nun hoffe ich, dass die Maschine in gute Hände gelangt und der neue Besitzer noch viel Spass an diesem zuverlässigen Bike hat.